Auf tausend und einer Saite verwirklicht Thomas Hofmann seinen musikalischen Träume. Er interpretiert seltene und kostbare Musik alter europäischer Meister, deren Werke lange in Vergessenheit geraten waren. Sein Weg führt ihn durch die Symmetrie der klassischen Gitarrenmusik, die Expressivität der südamerikanischen Folklore zum rhythmischen Furor des Flamenco. Jedes Instrument, das er spielt - von der Renaissancelaute bis zur Flamencogitarre - offenbart trotz der verwandten Spieltechniken seine eigene feine Welt; das Filigran der Renaissancelaute, das Pathos der Theorbe, die Zärtlichkeit der klassischen Gitarre, die Fülle ihrer grossen Nachfolgerin und die Zauberei der Flamencogitarre. Kaum ein Künstler - auch im internationalen Raum - ist in der Lage, wie Thomas Hofmann, all diese Instrumente im Rahmen eines Konzerts zu präsentieren. Das Programm kann als Konzert oder Konzert-Vortrag durchgeführt werden. Der Interpret erläutert und kommentiert informativ und unterhaltsam.
Thomas Hofmann (geb. 1967 in Lich) studierte an der Justus Liebig Universität in Giessen Musikpädagogik und setzte nach seinem ersten Staatsexamen seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort. Dort studierte er Gitarre und Laute bei Prof. Klaus Hempel und Prof. Eike Funck. 1995 erwarb er das Diplom als Gitarren- und Lautenlehrer und 1999 beendete er sein Studium mit dem künstlerischen Diplom. Er besuchte zahlreiche internationale Gitarrenmeisterkurse u.a. mit Costas Cotsiolis, Thomas Müller-Pering, Hubert Käppel, Alexander Frauchi, David Tannenbaum und Dale Kavanagh. Er konzertierte in Deutschland mit dem Hamburger Gitarrenquartett, mit dem er auch bei Radio- und Fernsehauftritten mitwirkte, als Duo mit Juan Carlos Amestoy und mit der englischen SängerinMarian Bryfdir. Als Solist mit verschiedenen Lauten und Gitarren aus unterschiedlichen Epochen konzertierte er ausser in Deutschland auch in Spanien.
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